Полумрак
Шрифт:
Душе был чужд, труда не возмещал.
Терзаться станешь тяжестью последствий,
Ведь детство непомерная цена
За кружева и вечное вязанье.
В итоге – жизнь сплошное наказанье.
Где силы взять? Судьба завершена.
Закончен труд, есть польза ли, кто знает?
Не предала ли
Хоть кто ни – будь на свете понимает,
Ты заплатила за него ценой.
Но дивные узоры восхищают,
И ты паришь с улыбкой над землёй.
Die Spitze
I
Menschlichkeit: Namen schwankender Besitze,
noch unbest"atigter Bestand von Gl"uck:
ist das unmenschlich, dass zu dieser Spitze,
zu diesem kleinen dichten Spitzenst"uck
zwei Augen wurden? – Willst du sie zur"uck?
Du Langvergangene und schliesslich Blinde,
ist deine Seligkeit in diesem Ding,
zu welcher hin, wie zwischen Stamm und Rinde,
dein grosses F"uhlen, kleinverwandelt, ging?
Durch einen Riss im Schicksal, eine L"ucke
entzogst du deine Seele deiner Zeit;
und sie ist so in diesem lichten St"ucke,
dass es mich l"acheln macht vor N"utzlichkeit.
II
Und wenn uns eines Tages dieses Tun
und was an uns geschieht gering erschiene
und uns so fremd, als ob es nicht verdiene,
dass wir so m"uhsam aus den Kinderschuhn
um seinetwillen wachsen —: Ob die Bahn
vergilbter Spitze, diese dichtgef"ugte
blumige Spitzenbahn, dann nicht gen"ugte,
uns hier zu halten? Sieh: sie ward getan.
Ein Leben ward vielleicht verschm"aht, wer weiss?
Ein Gl"uck war da und wurde hingegeben,
und endlich wurde doch, um jeden Preis,
dies Ding daraus, nicht leichter als das Leben
und doch vollendet und so sch"on als sei’s
nicht mehr zu fr"uh, zu l"acheln und zu schweben.
19.7.1907, Paris
Сосед
Ты,
Господи, любимый мой сосед,Во тьме к тебе стучусь по многу раз,
Когда не слышу вздохов в поздний час.
Ведь, ты один и сед.
Нет никого с рассвета до темна,
Подать еду и напоить водой,
Готов помочь, услышав голос твой,
Меж нами только хрупкая стена.
Тончайшая – не может прочной быть.
Когда иль ты, иль я откроем рот,
Решив между собой поговорить,
Рассыпавшись, падёт
Она без шума, вмиг,
Ведь создана из образов твоих.
Как твоё имя, так и образ твой,
Во мне воспламеняют дивный свет,
Чтоб я познал твоих глубин секрет
И тщетность блеска ризы золотой.
Но чувства гаснут, если рядом нет,
Тебя и милой родины, со мной.
Du, Nachbar Gott
Du, Nachbar Gott, wenn ich dich manches Mal
in langer Nacht mit hartem Klopfen stoere, –
so ist's, weil ich dich selten atmen hoere
und weiss: Du bist allein im Saal.
Und wenn Du etwas brauchst, ist keiner da,
um deinem Tasten einen Trank zu reichen:
ich horche immer. Gib ein kleines Zeichen.
Ich bin ganz nah.
Nur eine schmale Wand ist zwischen uns,
durch Zufall; denn es koennte sein:
ein Rufen deines oder meines Munds –
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